
Halldór Laxness wurde am 23. April 1902 als Halldór Gudjónsson in Reykjavik geboren – er nannte sich später nach dem väterlichen Gutshof Laxnes. Der junge Mann reiste viel in Europa und schrieb 1925 sein bedeutendes Jugendwerk "Der große Weber von Kaschmir". Er fuhr wiederholt in die Sowjetunion und nach Südamerika, sein erster historischer Roman "Die Islandglocke" erschien 1943. In den folgenden Jahren erschienen u.a. "Atomstation" und "Die glücklichen Krieger". 1955 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Laxness schrieb weitere bedeutende Romane, daneben Theaterstücke, Erzählungen, zahlreiche Essays sowie vier autobiographisch grundierte Romane. Halldór Laxness starb am 9. Februar 1998 in der Nähe von Reykjavik.
