Ein Mann ist dicker geworden und beginnt halbherzig eine Affäre; eine Ehe wird ausrangiert wie ein defekter Fernseher; ein Vater lässt seine Familie im Stich, und ein Pflaumenbaum rettet beinahe eine Beziehung: Es sind die kleinen und großen Dramen des ganz gewöhnlichen Lebens, die sich in Molly McCloskeys fein gewobenen und zart melancholischen Geschichten entfalten. Sie erzählen von verheißungsvoller, verbotener, verloschener Liebe, von Menschen, die sich nach Nähe sehnen und doch meist einsam bleiben. Sie wissen aber auch von der Chance auf Glück, die darin liegt, sich selbst und den anderen fremd zu werden.
